Metropolis & Nosferato

2000 Plakat

 

21. Oktober 2000:

Zurück in die Zeit der goldenen 20iger  

Uraufgeführt am 10.01.1927 in Berlin, 4189 m lang, anfangs mit einem Jugendverbot belegt, beurteilt das RoRoFilmlexikon den Stummfilm-Klassiker „Metropolis“ als ein „filmästhetisch virtuos durchkomponiertes Licht- und Schattenspiel, das durch suggestiven Montage-Rhythmus und architektonische Phantasie fesselt“!

Fesseln wollte der Förderverein mit der Auflage dieses Werkes die Besucher der Benefiz-Veranstaltung zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Musikschule Eching. Stummfilme leben zusätzlich von der sie begleitenden Filmmusik! Die neu komponierte virtuose Filmmusik von Hans Wolf wird dargeboten von dem Komponisten selbst und zwei weiteren Musikern des Münchner Pianistenclubs, mit dem der Förderverein in Zukunft noch weitere Kontakte pflegte.

Eröffnet wurde der Abend mit einer weiteren Novität, einer Glasmusik der anderen Art. Dabei wurden nicht nur mit Hilfe unterschiedlich gefüllter Gläser Töne hervorgezaubert, sondern Martin Hillmer entlockte einem futuristisch anmutenden Glas-Instrument ganze Konzertstücke.

 

               

2002 Plakat

19. Oktober 2002:

Stummfilm-Neuvertonung - Sinfonie des Grauens

Uns war es gelungen, die drei Künstler des Pianisten-Clubs aus München erneut zu engagieren. Die musikalische Begleitung zu dem alten Stummfilm „Nosferatu“ wurde auch diesmal  komponiert von Hans Wolf (Klavier, Percussion), Er wurde begleitet von Thomas Hüther (Flöte, Percussion) und Stefan Lanius (Kontrabass, Electronics). Diese moderne Live-Vertonung passt sich in jeder Situation der Stimmung des Film an und wird somit dem Untertitel des Films als eine „Sinfonie des Grauens“ äußerst  gerecht.

Ein paar Anmerkungen zum Inhalt aus unserem Flugblatt: Thomas Hutter, Sekretär eines Wisborger Maklers, reist nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über einen Hausverkauf zu verhandeln. Doch nach einigen geheimnisvollen Vorfällen muss er erkennen. dass er in dem Grafen einen VAMpir – den Nosferatu – vor sich hat. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ellen, Hutters Frau, spürt von Anfang an die Gefahr, in die sich ihr Mann begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. Thomas erreicht erst nach Nosferatu seine Heimatstadt, wo dieser schon sein Unwesen treibt und Wisborg ins Verderben stürzt. Um Jonathan und die Stadt zu retten, fasst Ellen den Entschluss, sich selbst zu opfern, um das unheilvolle Schicksal aufzuhalten.